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3. bis 8. Mai: Künstler interpretieren markante Orte an der Schlei

Mechthild Wichmann-Kramp und Helmut R. Klein vor ihrem Galeriefenster mit „Blick auf die Kunst“, auf die zurzeit verschneite Stexwiger Enge.

"Künstler interpretieren markante Orte an der Schlei" - die Galeristen Mechthild Wichmann-Kramp und Helmut R. Klein von der "Galerie Stexwig" wollen mit sieben schleswig-holsteinischen Künstlern ein neues Projekt starten. Sie werden knapp eine Woche lang gemeinsam in Stexwig kreativ und künstlerisch arbeiten. Mitmachen werden die Künstler Otto Beckmann, Monika Rathlev, Anja Pletowski, Otto Neumeister, Ruprecht Leiß, Falko Behrendt und Helmut R. Klein.

Das verbindene Element ist die Stexwiger Enge, die schmale Verbindung zwischen der Großen und der Kleinen Breite der Schlei, wo die Wikinger einst ein Seesperrwerk errichteten, das Teil des geplanten UNESCO-Weltkulturerbes Danewerk-Haithabu ist. Nicht nur der landschaftlich reizvolle Ort mit seiner Geschichte soll als Inpiration dienen, sondern auch die Auseinandersetzung mit dem Thema "Enge". Als Ziele des Projektes nennt Mechthild Wichmann-Kramp unter anderem, die Region Schlei Kunstinteressierten und Kunstsammlern bekannt zu machen, Freunde des Wassersports, der Archäologie oder der Geografie an die Kunst heranzuführen und nicht zuletzt die Künstler einem breiten Publikum bekannt zu machen.

Galeristin Mechthild Wichmann-Kramp freut sich auf die Woche vom 3. bis zum 8. Mai. In ihrem Haus werden sich die Künstler treffen und mit ihrem "Boheme" für eine besondere Stimmung sorgen. Sie plant, das Künstlertreffen mit seinen kreativen Prozessen zu dokumentieren und die entstandenen Werke in einem Buch zu veröffentlichen. Dieses Buch, so die Galeristin, könnte auch ein schönes "Mitbringsel" für die Touristen sein.

Daneben soll auch ein Kunstbuch mit Vorzugsgrafiken in limitierter Auflage entstehen. Borgwedlers Bürgermeister Uwe Jensen ist begeistert von dem Künstlerprojekt "Stexwiger Enge" in seiner Gemeinde. Er hat die Galeristen eingeladen, auf der 600-Jahr-Feier des Dorfes Stexwig über das Projekt zu berichten. Er hofft, dass es viele Sponsoren gibt, die das Vorhaben unterstützen. Denn nicht nur die Unterbringung und die Verpflegung der Künstler muss noch organisiert und finanziert werden, auch die Erstellung der beiden Bücher für dieses Projekt wird erheblichen Kosten bereiten.

Für Galeristin Mechthild Wichmann-Kramp eine Herausforderung. Sie hat allerdings schon reichlich Erfahrung mit Kunstprojekten. Immerhin führt sie nicht nur gemeinsam mit Helmut R. Klein seit 2010 die "Galerie Stexwig", sondern auch die "Galerie in Kiel" und in Schweden "galerie skedsbygd", ein Haus, in dem Künstler auch experementieren können. Sie ist guter Dinge, dass das neue Prokekt "Künstler interpretieren markante Orte an der Schlei" ein großes Interesse findet. Dann möchte sie weitere Orte an der Schlei wie zum Beispiel die Brücke in Lindaunis, Schleimünde oder auch die Fähren über die Schlei in gleicher Weise alle zwei Jahre künstlerisch interpretieren lassen und dazu ein Buch herausbringen.


Hier finden Sie die Homepage der "Galerie Stexwig": http://www.der-blick-auf-die-kunst.de/