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Gemeinde

Bericht von der Sitzung der Gemeindevertretung, Februar 2012

Die Gemeindevertretung hat eine Straßenausbausatzung beschossen. Die Gemeinde sei, so Bürgermeister Jensen, gesetztlich verpflichtet, die Anlieger an den Ausbaukosten zu beteiligen. Zur Anwendung kommt die Satzung erstmals beim geplanten Straßenausbau der Kochkoppel.Mit der neuen Erschließung soll ermöglicht werden, das bisherige Wochenendhausgebiet zum Sondergebiet "Wohnen und Erholung" auszuweisen. Bürgermeister Jensen berichtete, dass es dafür positive Zeichen für eine Zustimmung der Landesplanung gebe.

Einen umfassenden Bericht über die bevorstehende 600 Jahr-Feier des Dorfes Stexwig über die Pfingst-tage gab der Vorsitzende des Kulturausschusses, Hans Heinrich Brammer. An drei Tagen werde das Wikingerschiff der Schleswiger Werkstätten vor Stexwig ankern und für Aktivitäten bereitstehen.Die Musik für die vielfältigen Veranstaltungen sei bestellt, die Festschrift als Teil der Chronik solle demnächst erscheinen, Flyer und Straßentransparente seien bestellt. Versucht werden solle auch, die Originalurkunde, in der das Dorf erstmals im Jahre 1412 erwähnt wurde, übersetzen zu lassen. Insgesamt werde die Gemeinde gut 11.000 Euro in das Jubiläum investieren.

Einstimmig bestätigte die Gemeindevertretung die Wiederwahl von Günter Beyer zum stellvertretenden Wehrführer. Anschließend vereidigte ihn Bürgermeister Jensen erneut auf seine ehrenamtlichen Pflichten. Auf Amtsebene, so Bürgermeister Uwe Jensen in seinem Bericht, werde weiterhin über eine eventuelle Gemeindezusammenlegung diskutiert. Borgwedeler Gemeindevertreter hatten bereits vor einiger Zeit dafür keinen Bedarf gesehen und sich für die Eigenständigkeit ihrer Gemeinde ausgesprochen. Zu Beginn der Sitzung informierte Till Pfaff vom Kirchenvorstand über "Lütt Haddeby".Das "Young Team Haddeby", dessen Vorsitzender er auch ist, plant in den Herbstferien ein Camp für acht bis vierzehnjährige Kinder in der Grundschule Busdorf. Das Camp soll im Kleinen das Amt Haddeby darstellen, die Kinder werden in "Dörfergruppen" wiein den den acht amtsangehörigen Gemeinden aufgeteilt, sie sollen ihre Bürgermeister wählen und für zwei Stunden "arbeiten" gehen, um so viele Berufsbereiche kennen zu lernen. Till Pfaff warb um Unterstützung für dieses Projekt. "Wir brauchen Helfer, Ideen, Spenden und "Arbeitgeber", bei denen die Kinder für zwei Stunden täglich einen Einblick in die Arbeitswelt bekommen", sagte er. Eine tolle Idee, meinte auch Bürgermeister und sagte die Unterstützung der Gemeinde zu.