Archiv - Ziegeleiverein
Donnerstag, 03. April 2008
Der Naturerlebnisraum „Alte Ziegelei“ soll auch Heimat für Fledermäuse werden. Das hoffen zumindest Susanne Boockhoff und Hans-Heinrich Brammer. Sie haben siebzehn Fledermauskästen aufgehängt.
Susanne Boockhoff ist im Vorstand des Vereins „Naturerlebnisraum Ziegelei“ zuständig für die Aktion. Sie hat sich zuvor in der Fledermausstation des Naturschutzbundes kundig gemacht und weiß, dass der alte Trockenschuppen auf dem ehemaligen Ziegeleigelände sich besonders gut für die Fledermauskästen eignet. Das Mauerwerk liege geschützt und wärme sich in der Sonne auf, sagt sie. Sie hofft, dass die Fledermäuse das erkennen und in die vorbereitenden Quartiere einziehen. Sie erwartet 30 bis 50 Fledermäuse in jedem Kasten. Die Kästen haben Kinder und Jugendliche in einem Kurs des Ortskulturringes mit Martin Pilchowski gebaut. Die flachen Holzkästen sind für unterschiedliche Fledermausarten geeignet. In luftiger Höhe, mindestens drei Meter hoch müssen die Kästen hängen, Hans-Heinrich Brammer half mit Bohrmaschine und Schrauben beim Aufhängen. Neun Fledermauskästen an der Ziegelhalle, acht an den Bäumen im Naturerlebnisraum: jetzt ist Susanne Boockhoff gespannt auf die ersten fliegenden Säugetiere. Welche der vielen Fledermausarten wird es sein? In Europa sind etwa 40 Arten verbreitet. Über die Arten, die sich in den Fledermauskästen niederlassen, möchte sie auf Info-Tafeln informieren. Kontakt mit Fledermausexperten hat sie schon aufgenommen.
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